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Technische und wirtschaftliche Ziele

Ein wichtiges technologisches Ziel war die Weiterentwicklung der AAL-Systeme zu einem technologisch anspruchsvollen und ausgesprochen komplexen System (unified platform), das nicht nur die Einzelsysteme aus dem Bereich AAL aufgreift, sondern diese in Kombination mit Energiemanagement und Domotik zu einer bezahlbaren Lösung führt. Die Energieeinsparung lag hierbei nicht allein in der Verwendung von energiesparenden Einzelgeräten und war auch nicht wesentlich abhängig vom Verhalten des Bewohners. Letzteres lässt sich nur schwer beeinflussen und wird auch insbesondere bei älteren Menschen immer schwieriger. Die Geräte im Haus sollten so miteinander vernetzt werden, dass über eine einzige zentrale Steuerung das Energiemanagement im Haus optimal geregelt wird, maximal betriebssicher ist und sich ohne Zutun des Anwenders selbst organisiert. Dabei sind Kenntnisse der integrierten Systeme über die Gewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner, ihren Tagesablauf, ihren momentanen Standort und die augenblicklich ausgeführte Tätigkeit erforderlich.

Ein wesentliches technisches Ziel bestand darin, aufbauend auf betriebsbewährter Technik (KNX, Touchscreens auf PC-Basis, evtl. auch funkbasierte Lösungen wie z.B. enOcean, kommerzielle Visualisierungs- und Steuerungssoftware) Funktionen der Bereiche AAL und IEM (Intelligentes Energiemanagement) in bestehende Wohneinheiten zu implementieren und damit im Realbetrieb umzusetzen. Im weiteren Verlauf sollten Installationen auf noch in Entwicklung befindlichen modernen Plattformen für den Wirkbetrieb getestet und im Erfolgsfall eingesetzt werden.

Innerhalb der Projektlaufzeit wurde erkannt, dass die technische Realisierbarkeit nicht das Problem zu sein scheint. Vielmehr fehlt es vor allem an sinnvollen Geschäftsmodellen, die eine zügige Realisierung beschleunigen und somit auch neue Märkte eröffnen könnten. 

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